Samstag, 29. März 2014
Das pure Mitleid
Hier der versprochene Artikel über Barbana II, die Enkeltochter von Babsie (Barbana XI). Ihre Mutter (eine Tochter unserer Babsie) 87 Barbana wurde in Slovenien geboren und hat im Gestüt Peternel ein Stutfohlen eben nun unsere Barbana II zur Welt gebracht. Dies Tier wurde 2007 nach Deutschland verkauft. Nun wurde sie angeboten zum Verkauf, obwohl sie krank und unreitbar geworden war. Normalerweise kaufen wir solche Pferde nicht, weil wir kein Helfersyndrom haben, aber hier mussten wir eine schmerzvolle Entscheidung treffen. Das Pferd stand völlig durchtrittig ärztlich unversorgt vor uns und so entschlossen wir uns schnell sie für einen Anerkennungsbetrag zu erwerben. Was nun kam ist ärztliche Diagnose und Behandlung. Sie wird NIE wieder reitbar sein, aber durch einen Tierarzt, der sich von ihrer Geschichte und der der Barbanas allgemein anstecken ließ und in Zuammenarbeit mit einem hervorragenden Korrekturschmied gelang es uns die Stute so zu stellen, dass sie erst Mal wieder im Gelenk korrekt gestellt ist. (Ich werde später die bearbeiteten Röntgenbilder nachreichen) aber nun erstmal die Bilder von außen.
Herzlichen Dank an den Tierarzt Eckart Köbbemann aus Satrup und unseren bewährten Schmied Victor Petri und seinen Partner Herrn Schütt.
Dies Kompetenzteam (und das meine ich ernst) hat nun mit viel Gehirnschmalz dem Pferd perfekt geholfen, obwohl in diesem Fall viele Unwägbarkeiten mitspielten. Fakt ist, dass bei Stute vor ca einem Jahr der Fesselträger riss und sie unversorgt blieb, sodass nun die Durchtrittigkeit schon Veränderungen am Gelenk zeigte. Wäre sie damals tierärztlich versorgt worden, hätte sie nach ca einem Jahr geheilt sein können. Auf den nachzureichenden Röntgenbildern wird man die Kunst ermessen können, die unser Kompetenzteam an den Tag legte. Damit aus der Subluxation keine echte Luxation wird, muss Barbana II nun eine Korrekturbeschlag tragen, und die Bilder zeigen den Vorher-Nachher Effekt deutlich. Ich bin froh, dass Tana(so ihr Rufname) bei uns ist und es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass sie noch mal ein Fohlen haben kann. Wir warten jetzt ab, wie sich ihr Gang weiterhin zeigt... Alles wie gesagt mit vielen Fragezeichen. Das Pferd aber ist ein Schätzchen. Ein Seelchen mit unendlich feinem Innenleben, dem Menschen trotz Allem so zugetan...Ein Lipizzaner wie aus dem Buche!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)






Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen